Abschied nehmen

Liebe Familie, Freunde, Weggefährten und seine Musikschätzende, die Website zum Abschied nehmen von Christoph ist derzeit noch unvollständig und wird die nächsten Tage fertig gestellt sein. Gerne könnt ihr Fotos und Videos für die Website an Ulrike Theusner senden. (ulrike.theusner@gmail.com)

Buschfunk (31.07.2023)
nd-Artikel von Gunnar Decker (30.07.2023)

Sein Wesen war ja wie ein Lied, seine Gitarre wie ein Teil seiner hochempfindlichen Seele.

Annett Wöhlert
Traueranzeige TA 05.08.2023
Traueranzeige TA 05.08.2023
Das letzte Foto in Tiefurt am 26. Mai 2023, aufgenommen von Ulrike.
Das letzte Foto in Tiefurt am 26. Mai 2023, aufgenommen von Ulrike.
Im Abspann von „Abschied ist ein leises Wort“ 30.12.2023 ∙ MDR Dok ∙ MDR-Fernsehen
(Vielen Dank für den Hinweis, lieber Andreas Kunkel.)
Foto: Ralf Brandt, 09.08.2023
Hans Sachs und Thoralf
(Bild: Ulrike Theusner, 08.08.2023)
Christophs Gitarre und Käppi…
(Bild: Ulrike Theusner, 08.08.2023)

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  1. Matthias Krüger

    Lieber Christoph, wir hatten nicht sehr viele ,aber doch immer sehr schöne und interessante musikalische Erlebnisse zusammen , Du an der Gitarre oder am Mischpult und ich am Bass . Ich habe dich immer sehr geschätzt und du wirst mir fehlen , nicht nur als Musiker, sondern einfach als guter Mensch.
    Ich werde mich immer gerne an dich
    erinnern.
    Matthias

  2. Axel Wandtke

    Während ich jetzt im Sturm über die Insel Möhn in Dänemark laufe, denke ich an meinen guten Freund Christoph. Er ist vor ein paar Tagen gestorben und war eine ganz bedeutende Person in meinem Leben, auch wenn wir uns in den letzten Jahren wenig sahen, nur gelegentlich miteinander telefonierten. Morgen ist seine Beerdigung und ich kann nicht bei ihm sein. Er löst sich jetzt aus meinem Umfeld, aus dem Hier heraus. Deshalb tobt jetzt wahrscheinlich dieser Sturm durchs Land, peitscht die Wellen der Ostsee, lässt Äste brechen und Bäume stürzen, und ich muss einfach laufen und laufen und an ihn denken und spüre deutlich diesen Verlust.
    Wir Alle verlieren Freunde und Eltern irgendwann im Leben, wenn wir nicht selbst zeitig genug aus diesem scheiden. Wenn die Eltern uns verlassen, weil sie sterben müssen, dann sind wir gezwungen, tatsächlich erwachsen zu werden, Frau zu sein, Mann zu sein. Wir müssen vollständig Verantwortung übernehmen für uns selbst in jeglicher Hinsicht. Bis zu diesem Zeitpunkt durften wir Kind bleiben, es gab immer jemanden, an den wir uns anlehnen konnte, den wir um Rat fragen konnten, bei dem man unterkriechen konnte im Notfall. Natürlich sind dafür auch Freunde da. Eltern sind unersetzbar. Es ist, als ob der letzte Rettungsanker verloren ginge, das Glied in der langen Kette derer vor uns und nun sind wir allein.
    Ich werde es sehr, sehr, sehr, sehr vermissen, mit meinem Freund Christoph am Lagerfeuer zu sitzen, zu philosophieren über das Leben, über den Tod, wie wird es oft getan hatten. Ich werde es vermissen, mit ihm im Studio zu sein, zu improvisieren, zu lachen, zu rauchen, zu trinken. Und mit ihm auf der Bühne zu sein. Die Erinnerungen daran sind einfach schön. Die Erinnerungen an meinen Freund Christoph sind schön, ich bin dankbar, dass es ihn gab und dass auch ich in seinem Leben sein durfte. Dieses Lied „Allerseelen“, geschrieben, von meinem Großvater, komponiert von Christoph wird morgen auf seiner Beerdigung gespielt. Dort heißt es: „Tod, Geliebte, ist ein Schwindel“. Vielleicht bleiben wir für immer auf eine spezielle Weise miteinander verbunden. „Nichts geht verloren“, wie es im Lied heißt. „Immerwährend wird geboren, immer währt die Schöpfungshandlung“.
    Ja und so laufe ich jetzt aus diesem stürmischen Wald heraus, schaue über die dänischen Felder, sehe drei Bronzezeitgräber, Hügelgräber aus einer Zeit, die ungefähr 5000 Jahre von uns entfernt in der Vergangenheit liegt. Stelle mir vor, wie auch da Gemeinschaften existierten, die miteinander philosophierten, sich Geschichten am Feuer erzählten, Kunst produzierten, musizierten und tanzten, möglicherweise ein hartes Leben, hatten, vielleicht auch große Freude. Es heißt, dass es eine friedliche Zeit war. Wir wissen wenig über diese Menschen. Sind wir auch mit Diesen durch die Zeit verbunden? Finden sich ihre Seelen möglicherweise in uns wieder? Ich wünsche Christoph eine gute Reise. Musik ist die direkte Verbindung zu Gott, der Schöpfung, dem Urgrund, des Seins. Musik spiegelt universelle, ewige Schwingungen. Wenn wir das Genie besitzen, sie für Andere hörbar zu machen, sind wir Ihm nah. Christoph hatte dieses Genie.

  3. Steffen

    Wir sind in tiefer Trauer und fühlen mit euch liebe Ulrike und Elisa wir wünschen euch viel Kraft in diesen schweren Stunden in unseren Gedanken sind wir bei euch . Christoph hinterlässt in der Muskwelt eine grosse Lücke er wird uns mit seiner Musik immer in Erinnerung bleiben . Ruhe in Frieden Christoph

    Steffen und Familie

  4. Katharina Bilzer

    Lieber Christoph,
    1999 hatte ich das große Glück dich durch ein Projekt kennenzulernen. Deine so unglaublich verbindliche, offene und herzliche Art hat mir die Möglichkeit gegeben eine ganze Weile in deine Welt mit einzutauchen. Für die Erfahrungen und gemeinsamen Erlebisse bin ich unglaublich dankbar und sie sind fest verankert in meinem Herzen.
    Ich danke dir von Herzen für diese gemeinsame Zeit!
    Katha

  5. Jens Uhlig

    Christoph stand für eine wichtige Zeit in meinem Leben, für die ich sehr dankbar bin und die ich nie vergessen werde. Mein Beileid für seine Famile und die vielen nahen Freunde in denen sein Tod eine noch größere Lücke hinterlassen wird. Christoph, Du hast durch Deine Kunst und Deine Freundschaft für viele die Welt besser gemacht und ich werde Dich vermissen. Vielen Dank! Jens

  6. Denis Stilke

    Ich hatte das Glück, 1997 zur Bayon- Familie zu stoßen, über das wunderbare Projekt „Das Schloß“ auf Schloß Ettersberg/Weimar. Damals noch zusammen mit meinem Vater Ringo Stilke.
    Das war der Beginn einer langen fruchtbaren Zusammenarbeit, welche uns auf große Bühnen (Rudolstadt 2010) und auch auf Kleine im Duo geführt hat, ins Studio, schließlich auch ins Weimarer Theater mit der Staatskapelle. . .

    Der Bayonmusik die passenden Klänge zu geben, sich einzulassen, Geschichten zu erzählen.
    Hier war eine Kunst zu erlernen, und zu lachen gab es auch: über Anektoden aus der reichen Bayon-Historie.
    Danke Cristoph.
    Denis Stilke

  7. Corvin

    Nie gesehen
    Nur gehört
    Erinnern

    Ruhe im glück …

  8. Lieber Christoph, mein Freund, ehemaliger Nachbar und musikalischer Wegweiser! Ich kenne dich nun seit dem Jahre 1979. Wir hatten eine großartige Zeit zusammen. Gespräche, Treffen, Wein trinken, Tonaufnahmen machen mit Felix vom Radio DDR, das Kennenlernen meines Freundes und musikalischen Weggefährten Tobias Morgenstern, meine erste Rundfunk Produktionen überhaupt, du hast mir Mut und Chance gegeben, neben klassischer Musik auch andere Wege musikalisch zu begehen! Es gäbe so viele Stichworte, die beschreiben, welche Wege du mir eröffnet hast. Ein ganz wichtiger Punkt war, dass ich mit dir als Klavierspieler Schauspielmusik machen durfte, zum Beispiel für Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ in Berlin. Die Gründung der Band L’art de Passage mit Tobias Morgenstern, Rainer Rohloff und mir ist in außerordentlichem Maße, deinem musikalischen und menschlichen Einfluss zu verdanken! Danke für jede Begegnung mit dir, du hast meine komplette Weimarer Zeit (sechs Jahre) und darüber hinaus außerordentlich geprägt. Danke! Danke!! Danke!

  9. Ingolf Preiß

    Es ist immer schwer Worte zu finden wenn jemand von uns geht…

    Auch hier bleibt uns nur Trauer, aber gute Erinnerungen an musikalische Begegnungen und Musik die mich auch geprägt hat und immer weiter lebt.

    Alles Gute für alle Angehörigen und Christoph bleibt im Herzen.

  10. Rike

    Mach’s gut , Papi .

  11. Ulrik Olsen

    Gute Reise, Christoph.

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